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Wenn der Maulwurf Tango tanzt

ein fröhliches Liedertheater
zum Mitsingen und Mitmachen

 

Fröhlich geht es im neuen Liedertheater von Vladislava und Christof Altmann zu, wenn der Maulwurf Tango tanzt. Denn alle kleinen und großen Zuschauer tanzen und singen dabei natürlich ausgelassen mit.
Im Laufe des kurzweiligen Programms erfahren sie aber nicht nur, was beim Tanz des Maulwurfs alles passiert. Sondern auch, warum das alte Gnu so schrecklich heult. Daß der Zottelbär so gerne Honig schleckt. Wie der neue Zauberspruch des alten Zaub'rers Sauerbruch heißt.
Welches besondere Hobby der Roboter Robby hat - oder wer alles zur grusligen Gespensterstunde um Mitternacht sein Unwesen treibt.
Vladislava und Christof Altmann begleiten sich und die Zuschauer dabei mit Klavier, Gitarre, Akkordeon, blechernen Becken sowie einer ganz echten singenden Säge und anderen ungewöhnlichen Instrumenten.


Dauer: ca 50 Minuten

Pressebilder und -texte
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"Programme auf hohem Niveau sind bei Altmanns eine Selbstverständlichkeit - aber heute war man sich einig, dass dem Stuttgarter Kindertheater mit dem tanzenden Maulwurf
ein besonderes Stück gelungen ist."
Ludwigsburger Kreiszeitung

Bericht zur Premiere von "Wenn der Maulwurf Tango tanzt" Schwäbisches Tagblatt 15.09.2004

Showmaster aus der Unterwelt
Vladislava und Christoph Altmann spielen mit dem Maulwurf

BODELSHAUSEN (jon). Was ist, wenn das Nilpferd mit dem Maulwurf einen Tango tanzt? Dann ist vielleicht das Paradies eingetreten. Oder haben sich Christof Altmann und seine Frau Vladislava was Neues ausgedacht, um in der Welt der Kinder Vergnügen zu verbreiten? So war es, am Freitagnachmittag zu Bodelshausen im Forum, als eine „liederliche Viecherei“ sich austobte, unter starker Publikumsbeihilfe.
Sabine Klinder konnte etwa 170 Kinder und Mamas und Opas begrüßen, zu einem Kinderkabarett mit internationalen Stars und vielen eingängigen Melodien. Die Bibliotheksleiterin freute sich, dass der Saal „knallend voll“ war, was sie aber schon von anderen Altmannschen Auftritten gewöhnt ist.
Die Kindertheaterleute hatten aus Stuttgart ein Vielpersonenstück mitgebracht, in dem Madame und Monsieur Altmannowsky mitspielten, dazu Mister Oldman an der Gitarre und Senor Altmanngino, der das Akkordeon bedient. Freilich, man sieht nie alle zusammen. Die Verwandlungskunst ist groß. Aber, natürlich, Willi der Maulwurf sieht immer gleich aus. Der schwarzsamtige handpuppige „Showmaster aus der Unterwelt“ hält mit seinen grabesstimmentiefen Kommentaren das Stück zusammen. Weiter kam der Zauberer Sauerbruch zur Geltung, der seinen besten Zauberspruch zum Singen mitgebracht und „zwanzig faule Elefanten“ gewettet hatte, dass die Bodelshäuser Kinder nicht in der Lage seien, ihn mit einem sehr lauten „Pfui!“ zu ergänzen. Na, da hatte der Magier sich aber gründlich vertan!
Ü berhaupt! Das Publikum steht bei den Altmanns ganz oben auf der Besetzungsliste. Man kann aufstehen, tanzen, sich drehen und mitsingen. Und rhythmisch klatschen. So erzählte man gemeinsam die Geschichte von dem alten Gnu, dass auf der Pirateninsel in die Bar zum Kakadu hereinschneit. Und zwar, damit es sich schön reimt: mit schrecklichem Gewinsel. Alle fragen sich bang, warum das Gnu so heult und jomert, bis es offenbart, dass es nur trippeltrappeldringend aufs Klo muss. Schon da kündigt sich, dass die Theaterleitung wieder Lieder fabriziert, die man bald auch in der Karibik singen wird, wenn man das entsprechende Alter hat.
Denn es kommt zusätzlich ein netter honigliebender Zottelbär auf die Bühne, der zum Mitsingen verführt. Oder ein gelenkiger Roboter namens Robby, der als Hobby die Müllschluckerei ausübt, um Blechdosen aus der Welt verschwinden zu lassen. Der Refrain heißt einfach: „Müll, Müll, Müll, Abfall, Müll!“ Dazwischen tanzen im Dunkel über der Puppenbühne gespenstisch beleuchtete Gespenster immer wieder auf und nieder. Madame Altmannowski sirrt mit dem Fiedelbogen eine Art Blues auf einem überlangen Fuchsschwanz als singender Säge, begleitet von Monsieur.
So ungefähr ging das neue Altmann-Programm mit dem Titel „Wenn der Maulwurf Tango tanzt“. Dann darf man noch mal mitmachen, zum Schluss, das linke Bein heben und das rechte, tanzen, singen, klatschen. Das nette Ehepaar bedankt sich bei seinen Mitspielern: „Das Publikum ist schubidu!“ Danach geht schon das Licht an. Leider aus. Das Ensemble ist fort. Kommt aber sicher wieder.
Text: tagblatt online 15.09.2004